Bruno Vlahek
(Zagreb, 1986.) gehört zu den höchst ausgezeichnete kroatische Artisten der
Jungen Generation. Er legte sein Klavier-Diplom im Jahre 2005. an der
Musikakademie der Universität Zagreb ab, in der Klasse von Professor Vladimir
Krpan. Nach nur 6 Jahren Musikunterricht an der Musikschule „Pavao Markovac“ in
Zagreb, begann er, in einer speziellen Klasse für talentierte Studenten, sein
Studium im Alter von 15 Jahren, und besuchte gleichzeitig das Klassische
Gymnasium in Zagreb. Im 2008., wie ein Stipendiat der Schweizerischen Regierung
hat er sein Solistendiplom-Studium am Konservatorium in Lausanne (Schweiz) in
der Klasse von Professor Jean-François Antonioli summa cum laude
abgeschlossen. Für seine Abschlussprüfung in Lausanne hat er den „Max D. Jost“
Preis gewonnen. Seit dem Jahre 2008/09 ist er ein Postdiplomstudent (Master of
Music) an der Musikhochschule Köln in der Klasse von Professor Vassily Lobanov.
Als zweimaliger Absolutgewinner des
Kroatischen Staatlichen Wettbewerbs in Dubrovnik (1999, 2001), ist er auch
Preisträger internationaler Wettbewerbe und Gewinner zahlreicher Preise wie zum
Beispiel: 1. Preis beim Internationalen Pianistenwettbewerb (Pinerolo, Italien);
2. Preis beim Wettbewerb in Moncalieri; 3. Preis beim 3. Internationalen
Wettbewerb EPTA (Osijek); Spezial-Preis der Jury beim 4. Internationalen
Wettbewerb „Concours Grieg“ (Oslo); 4. Preis und der Spezial-Preis des
Publikums beim 3. EPTA- Internationalen Pianistenwettbewerb „Svetislav
Stancic“ in Zagreb 2007., der Preis der Kroatischen Komponistengesellschaft
(2005.), Rektors Preis der Universität Zagreb für das Jahr 2003/2004., „Prix
Paderewski“ 2006. (Schweiz) u.a.
Im Juli 2008, hat er
den 1. Preis beim XIV. Internationalen Klavierwettbewerb „Ricard Viñes“ in
Lleida (Spanien) gewonnen und im September ist er der Finalist des berühmtes
„Ferruccio Busoni“ Wettbewerbs 2008/2009 in Bozen geworden.
Seither hat er sich fortgebildet und
Seminare im In- und Ausland bei den bekanntesten Klavierpädagogen (Dmitri
Bashkirov, Peter Eicher, Noel Flores, Einar Steen–Nøkleberg, Jean- Bernard
Pommier u.a.) besucht.
Er spielte Rezitale im In- und Ausland
(Deutschland, Österreich, Tschechien, Frankreich, Italien, Grossbritanien,
Ungarn, Norwegen, Montenegro, Russland, Slowenien, Schweden, Schweiz) und war er
zu Gast bei bedeutenden Festivals, wie dem Musikabende in St. Donat,
Pag Sommer, Festival der Kroatischen Musik in Wien 2006, Music
Biennale Zagreb 2007, Festival Busoni 2008 u.a.) Als Stipendat des
Internationales Fonds „Vladimir Spivakov“, hat er an der Konzerttournee
in Moskau 2002. gespielt. Er hat mit diversen Orchestern wie Zagreber
Philharmonie Orchester, Kroatischen Rundfunk Symphonieorchester,
Symphonieorchester Dubrovnik, Bläserorchester der kroatischen Armee, Sinfonietta
de Genève, Orchestre de Chambre de Lausanne, Orchester des Konservatoriums
Lausanne und anderen gespielt.
Für das kroatische Radio und Fernsehen,
das ungarische, spanische, russische und montenegrische Fernsehen, hat er
Aufnahmen gemacht. Im 2008 hat er auch Aufnahme für Radio Suisse Romande gemacht
(C. Saint-Saens: Klavierkonzert Nr. 2, mit Kammerorchester Lausanne).
Er wirkt darüber hinaus als Organist und
seit 2004, als erfolgreicher Komponist. Seine Werke wurden bisher, in berühmten
Saalen wie Lisinski Saal, Musikverein und Illyrischer Saal in Zagreb,
Kroatisches Nationaltheater in Split, Wiener Saal in Salzburg, Beethoven Saal in
Wien, Gasteig in München, Foerster Saal in Prag, Grosser Saal des
Konservatoriums Lausanne, Vrubel Saal in Omsk (Russland) und anderen aufgeführt.
Im Jahre 2008 waren seine Werke am Internationales Chorfestivals in Usti nad
Labem (Tschechien)
und Ohrid (Mazedonien)
(Agnus Dei
und Salve Regina), 45.
Internationales Festival für moderne Musik in Pula (Sonate für
Klavier-vierhändig) und 17. International Review of Composers in Belgrad (Jazz-toccata
für Klavier) aufgeführt. Seine Messe war im Mai in Maracaibo (Venezuela)
von Staatlichesorchester Zulia, Chor und Vokalsolisten unter Leitung von Maestro
Jerzy Lukaszewski uraufgeführt.
Im Jahre 2007., hat
er den Preis von Kulturministerium der Republik Kroatien für seine Sonate für
zwei Klaviere gewonnen.